Stellungnahme

Wie bereits in der Presse publiziert wurde,haben sich am vergangenen Samstag Jusos, Junge Liberale und Grüne Jugend zusammengetan,um einen Ring politischer Jugend ins Leben zu rufen. Auch die Junge Union Herne war in den letzten Wochen an dem Prozess einer überparteilichen Zusammenarbeit beteiligt, jedoch nahm die Jugend der Christlich Demokratischen Union in Herne Abstand von der Gründung eines RPJs. Wie es dazu kam,soll im Folgenden erläutert werden.Ursprung der Zusammenarbeit zwischen den politischen Jugendorganisationen waren gemeinsame Spieleabende sowie eine gemeinsame Stellungnahme zu den Protesten der „besorgten Bürger“ (die Presse berichtete). Darauf beruhend,wurden Pläne einer intensiveren Zusammenarbeit,in Form eines RPJ´s in Erwägung gezogen. Die Junge Union Herne entschied sich jedoch vorerst gegen die Gründung eines RPJ´s und gab den alternativen Vorschlag einer vorerst informellen Zusammenarbeit beispielsweise in Form eines Arbeitskreises zwischen den Organisationen. Erster Grund für diese Entscheidung spielte für die JU das nicht ausreichende Vertrauen zu den anderen Jugendorganisationen. „Wenn wir feststellen, dass sich die einzelnen Organisationen erst vor wenigen Wochen angenähert haben, ist es schwierig,hier auf richtiges Vertrauen aufzubauen. Zwei gemeinsame Stellungnahmen reichen einfach nicht aus, um von ausreichendem Vertrauen zu sprechen. Zudem ist eine der Jugendorganisationen doch gerade erst selbst noch dabei, sich nach ihrer Gründung zu finden,“so Jascha Hoppe.Dieser Vorschlag eines Arbeitskreises stieß jedoch bei den anderen Organisationen auf Ablehnung. Die JU wurde somit vor die Wahl gestellt, den Weg zum RPJ mitzugehen oder sich dagegen zu entscheiden –mit den dazugehörigen „Konsequenzen“ wie ein Teil der anderen Vorsitzenden/Sprecher klarstellte. „Darüber hinaus fehlte uns als Junge Union auch die klare Abgrenzung des RPJ ́s zum linken und rechten Rand. Ein glaubwürdiger Zusammenschluss demokratischer Jugendorganisationen kann nur funktionieren, wenn man ganz klar Grenzen zieht und Vereinigungen sowie Personen die das Grundgesetz in Frage stellen keine Bühne bietet. Denn jeder Extremist ist Mist,“so Jascha Hoppe.„Wir als politische Vertretung im Sinne Adenauers stehen zu unserer Entscheidung,an dem RPJ unter den bisherigen Umständen nicht teilzunehmen. Wir suchen auch nicht nach Vorteilen für uns durch große Kooperationen, wenn damit einhergeht, dass wir auch Extremisten und Antidemokraten Platz geben müssten, sich zu präsentieren. Wir wollen weiterhin für besonnene Entscheidungen stehen,selbst wenn dies bedeutet auch damit allein zu stehen.

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